Landquart - Bahnhofplatz
Project Description
Thema
Geht man einem Verständnis von architektonischem Raum nach, das über seine körperlose Eigenschaft als Gegenstück zur gebauten Materie hinausgehen soll, so könnte man Raum als abstraktes Konzept, als Synthese der verschiedenen Teildisziplinen der Architektur auffassen. Als Konsequenz der technologischen, politischen und kulturellen Prozesse, denen die Gesellschaft unterworfen ist, entwickelt jede Epoche ein spezifisches Verständnis des architektonischen Raumes mit einem ihm eigenen Ausdruck. Man kann dies als "identitätsstiftende Anstrengung" auffassen, die sich sowohl in einer ständigen Bildung neuer, zusätzlicher Räume manifestiert als auch in einer Reinterpretation von Lebensräumen, die aus früheren Epochen stammen und durch ihren alltäglichen Gebrauch vereinnahmt werden.
Aufgabe
Die Raumdisposition des Bahnhofsplatzes in Landquart basiert auf einem Entwurf aus den Neunziger Jahren des Architekten Peter Zumthor. Wie es bei Planumsetzungen häufig der Fall ist, wurde diese nicht vollständig und in abgeänderter Form realisiert. Diesen Platz wollen wir im Semesterkurs zum Anlass nehmen um uns mit dem Bruchstückhaften, dem Un-abgeschlossenen auseinanderzusetzen, denn es sind entscheidende Aspekte unserer urbanen Realität. Anhand einer konkreten Bauaufgabe (Es sollen Räume für einen Forschungszentrum für NanoMedizin entworfen werden, die vom vorzüglich erschlossenen Standort profitieren.) wollen wir einen Beitrag leisten für die Weiterentwicklung des Bahnhofplatzes zu einem Lebensraum der gesellschaftlichen Identifikation.
Geht man einem Verständnis von architektonischem Raum nach, das über seine körperlose Eigenschaft als Gegenstück zur gebauten Materie hinausgehen soll, so könnte man Raum als abstraktes Konzept, als Synthese der verschiedenen Teildisziplinen der Architektur auffassen. Als Konsequenz der technologischen, politischen und kulturellen Prozesse, denen die Gesellschaft unterworfen ist, entwickelt jede Epoche ein spezifisches Verständnis des architektonischen Raumes mit einem ihm eigenen Ausdruck. Man kann dies als "identitätsstiftende Anstrengung" auffassen, die sich sowohl in einer ständigen Bildung neuer, zusätzlicher Räume manifestiert als auch in einer Reinterpretation von Lebensräumen, die aus früheren Epochen stammen und durch ihren alltäglichen Gebrauch vereinnahmt werden.
Aufgabe
Die Raumdisposition des Bahnhofsplatzes in Landquart basiert auf einem Entwurf aus den Neunziger Jahren des Architekten Peter Zumthor. Wie es bei Planumsetzungen häufig der Fall ist, wurde diese nicht vollständig und in abgeänderter Form realisiert. Diesen Platz wollen wir im Semesterkurs zum Anlass nehmen um uns mit dem Bruchstückhaften, dem Un-abgeschlossenen auseinanderzusetzen, denn es sind entscheidende Aspekte unserer urbanen Realität. Anhand einer konkreten Bauaufgabe (Es sollen Räume für einen Forschungszentrum für NanoMedizin entworfen werden, die vom vorzüglich erschlossenen Standort profitieren.) wollen wir einen Beitrag leisten für die Weiterentwicklung des Bahnhofplatzes zu einem Lebensraum der gesellschaftlichen Identifikation.