FAIRGENs - Shaping Fair and Viable Intergenerational Policies for the Future
Wie können soziale Sicherheit, Wohlstand und Chancengleichheit auch in einer alternden Gesellschaft langfristig gewährleistet werden? Dieser Frage widmet sich das europäische Forschungsprojekt FAIRGENs. Angesichts des demografischen Wandels, sich verändernder Familienstrukturen und wachsender wirtschaftlicher Herausforderungen untersucht das Projekt, wie Ressourcen, Verantwortung und Chancen fair zwischen den Generationen verteilt werden können.
FAIRGENs verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der Ökonomie, Sozialwissenschaften und Politikforschung verbindet. Im Mittelpunkt steht die Analyse finanzieller Transfers, Betreuungs- und Pflegeleistungen sowie weiterer Formen der Unterstützung zwischen den Generationen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, wie sich politische Entscheidungen auf verschiedene Altersgruppen auswirken und wie generationengerechte Politik gestaltet werden kann.
Die Forschenden entwickeln innovative Instrumente, um Generationengerechtigkeit messbar zu machen. Dazu gehören neue Indikatoren und ein multidimensionaler Index, der unterschiedliche Facetten der Verteilungsgerechtigkeit berücksichtigt. Mithilfe moderner Mikrosimulationsmodelle untersucht das Projekt zudem, wie politische Reformen langfristig auf unterschiedliche Bevölkerungsgruppen wirken und welche Konsequenzen sie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt haben können.
Ein besonderes Merkmal von FAIRGENs ist die enge Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern sowie gesellschaftlichen Stakeholdern. In Befragungen, Experimenten und partizipativen Forschungsformaten wird untersucht, wie Generationengerechtigkeit wahrgenommen wird und welche Erwartungen die Gesellschaft an zukünftige politische Entscheidungen stellt. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar in die Entwicklung wissenschaftlich fundierter Handlungsempfehlungen ein.
Darüber hinaus schafft die Agora-Plattform einen digitalen Raum für den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Sie fördert den Dialog über zentrale Zukunftsfragen und unterstützt die gemeinsame Entwicklung von Lösungen für eine faire und nachhaltige Verteilung von Chancen und Ressourcen zwischen den Generationen. Erste Ergebnisse und politische Empfehlungen werden über die Plattform breit zugänglich gemacht und mit relevanten Akteuren diskutiert.
Beitrag unserer Universität
Durch ihre Beteiligung an FAIRGENs leistet die Universität einen wichtigen Beitrag zur Erforschung gesellschaftlicher Zukunftsfragen. Die wissenschaftlichen Arbeiten des Projekts liefern evidenzbasierte Grundlagen für politische Entscheidungen und tragen dazu bei, die langfristige Nachhaltigkeit europäischer Wohlfahrtsstaaten zu stärken. Gleichzeitig eröffnet die internationale Zusammenarbeit neue Möglichkeiten für Forschung, Wissensaustausch und die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Horizon Europe: Europas Programm für wissenschaftliche Exzellenz
Die Förderung durch Horizon Europe unterstreicht die wissenschaftliche Exzellenz des FAIRGENs-Konsortiums und ermöglicht Forschung mit europäischer Reichweite und gesellschaftlicher Wirkung. Das Projekt trägt dazu bei, wissenschaftliche Evidenz für eine zukunftsorientierte Politikgestaltung bereitzustellen und die Wettbewerbsfähigkeit sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt Europas langfristig zu stärken.
FAIRGENs verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der Ökonomie, Sozialwissenschaften und Politikforschung verbindet. Im Mittelpunkt steht die Analyse finanzieller Transfers, Betreuungs- und Pflegeleistungen sowie weiterer Formen der Unterstützung zwischen den Generationen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, wie sich politische Entscheidungen auf verschiedene Altersgruppen auswirken und wie generationengerechte Politik gestaltet werden kann.
Die Forschenden entwickeln innovative Instrumente, um Generationengerechtigkeit messbar zu machen. Dazu gehören neue Indikatoren und ein multidimensionaler Index, der unterschiedliche Facetten der Verteilungsgerechtigkeit berücksichtigt. Mithilfe moderner Mikrosimulationsmodelle untersucht das Projekt zudem, wie politische Reformen langfristig auf unterschiedliche Bevölkerungsgruppen wirken und welche Konsequenzen sie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt haben können.
Ein besonderes Merkmal von FAIRGENs ist die enge Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern sowie gesellschaftlichen Stakeholdern. In Befragungen, Experimenten und partizipativen Forschungsformaten wird untersucht, wie Generationengerechtigkeit wahrgenommen wird und welche Erwartungen die Gesellschaft an zukünftige politische Entscheidungen stellt. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar in die Entwicklung wissenschaftlich fundierter Handlungsempfehlungen ein.
Darüber hinaus schafft die Agora-Plattform einen digitalen Raum für den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Sie fördert den Dialog über zentrale Zukunftsfragen und unterstützt die gemeinsame Entwicklung von Lösungen für eine faire und nachhaltige Verteilung von Chancen und Ressourcen zwischen den Generationen. Erste Ergebnisse und politische Empfehlungen werden über die Plattform breit zugänglich gemacht und mit relevanten Akteuren diskutiert.
Beitrag unserer Universität
Durch ihre Beteiligung an FAIRGENs leistet die Universität einen wichtigen Beitrag zur Erforschung gesellschaftlicher Zukunftsfragen. Die wissenschaftlichen Arbeiten des Projekts liefern evidenzbasierte Grundlagen für politische Entscheidungen und tragen dazu bei, die langfristige Nachhaltigkeit europäischer Wohlfahrtsstaaten zu stärken. Gleichzeitig eröffnet die internationale Zusammenarbeit neue Möglichkeiten für Forschung, Wissensaustausch und die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Horizon Europe: Europas Programm für wissenschaftliche Exzellenz
Die Förderung durch Horizon Europe unterstreicht die wissenschaftliche Exzellenz des FAIRGENs-Konsortiums und ermöglicht Forschung mit europäischer Reichweite und gesellschaftlicher Wirkung. Das Projekt trägt dazu bei, wissenschaftliche Evidenz für eine zukunftsorientierte Politikgestaltung bereitzustellen und die Wettbewerbsfähigkeit sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt Europas langfristig zu stärken.
Beteiligte Einrichtungen
Center für Volkswirtschaftslehre
/ Partner
Technische Universität Wien
/ Partner
SZKOLA GLOWNA HANDLOWA W WARSZAWIE
/ Projektleitung
UNIVERSITA COMMERCIALE LUIGI BOCCONI
/ Partner
DRAXIS RESEARCH VENTURES ASTIKI MI KERDOSKOPIKI ETAIRIA
/ Partner
Népesedési Kutatások Alapítvány
/ Partner
MALMO UNIVERSITET
/ Partner
TECHNISCHE UNIVERSITÄT DORTMUND
/ Partner
UNIVERSITAT AUTONOMA DE BARCELONA
/ Partner
UNIVERZA V LJUBLJANI
/ Partner
ÖSTERREICHISCHES INSTITUT FUR WIRTSCHAFTSFORSCHUNG VEREIN
/ Partner
EKONOMICKY USTAV SLOVENSKEJ AKADEMIE VIED
/ Partner
ÖSTERREICHISCHE AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN
/ Partner