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Vom Defekt zum Design: Ausstellung «Upcycling Practices»

Vom Defekt zum Design: Ausstellung «Upcycling Practices»

Drei Männer schauen auf ein schwarzes Buch

Wie lassen sich defekte Alltagsgegenstände nicht nur reparieren, sondern gestalterisch weiterentwickeln? Mit dieser Frage beschäftigten sich Masterstudierende der Liechtenstein School of Architecture im Wahlpflichtmodul «Upcycling», das Teil der Fachgruppe Bauerbe & Zirkularität unter der Leitung von Prof. Dr. Daniel Stockhammer ist. Betreut wurde das Modul von Simon Egger und Pascal Gnädinger.

Während des Sommersemesters 2026 analysierten die Studierenden jeweils einen beschädigten Gegenstand und entwickelten individuelle Konzepte, um diesen technisch und gestalterisch aufzuwerten. Ob Stuhl, Tisch, Buttermaschine, Badmintonschläger, Fahrrad, Schlitten, Schachbrett oder Buch: Jedes Objekt wurde sorgfältig untersucht, dokumentiert und mit einem eigenständigen Reparaturkonzept weiterentwickelt. Im Mittelpunkt standen Strategien des Reparierens, Pflegens und Upcyclings sowie ein kritischer Blick auf den Umgang mit Ressourcen und dem Bestand.

Die Ausstellung präsentiert die restaurierten Objekte gemeinsam mit den jeweiligen Analysen und Entwurfsprozessen. Sie gibt Einblick in die intensive Auseinandersetzung der Studierenden mit Nachhaltigkeit, Handwerk und dem Potenzial, die Lebensdauer von Gegenständen durch kreative Lösungen zu verlängern und ist noch bis 25. August 2026 im Foyer der Universität Liechtenstein zu sehen.

Mehr zur Fachgruppe Bauerbe & Zirkularität 

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