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Mehr Zeit für das, was den Verein ausmacht

Mehr Zeit für das, was den Verein ausmacht

Workshop für Vereine Michael Nenning und Julia Tenschert referieren

Protokolle, Einladungen, Fördergesuche: In vielen Vereinen übernehmen wenige Freiwillige diese Aufgaben. Das zeigt die Vereinsstudie des Centers für Philanthropie der Universität Liechtenstein. Am 24. Oktober 2026 folgte der nächste Schritt: Die Weiterbildung «KI-Kompetenz für Vereine» zeigte, wie künstliche Intelligenz Vereine entlasten kann – und eröffnete ein neues Angebot.

Die Vorstandssitzung endet, das Protokoll bleibt ungeschrieben. Der nächste Anlass steht bevor, die Einladung fehlt. Wer sich ehrenamtlich engagiert, kennt das. Hier setzen Julia Tenschert und Michael Nenning vom Center für Philanthropie an. Mit der Weiterbildung «KI-Kompetenz für Vereine» starteten sie ihr neues Angebot für Vereine.

Die Studie gab den Anstoss

Die Vereinsstudie, die das Center kürzlich veröffentlichte, gab den Anstoss. Sie zeigt: Viele Vereine arbeiten gut und effizient. Doch wenige Schultern tragen die Hauptlast. KI kann diese Schultern entlasten – bei Kommunikation, Organisation und Dokumentation. Deshalb eröffnete sie die Weiterbildung. Das Ziel: weniger Aufwand im Hintergrund, mehr Zeit für Menschen und Aktivitäten im Verein.

Auch das Format folgt der Studie. Die Vereine wünschen sich Angebote, die leicht zugänglich, praxisnah und zeitlich gut vereinbar sind. Die Teilnahme war kostenlos, Vorkenntnisse brauchte niemand. Bei Kaffee und Gipfeli probierten die Teilnehmenden am Samstagvormittag aus, stellten Fragen und tauschten sich aus.

Von der Notiz zum Protokoll

Beispiele aus dem Vereinsalltag zeigten, was KI leisten kann. Aus Sitzungsnotizen entsteht ein übersichtliches Protokoll. KI hilft beim Schreiben von Einladungen und Newslettern und beim Gestalten von Flyern. Sie unterstützt auch, wenn ein Verein ein Fördergesuch vorbereitet oder Helfereinsätze plant. Dann wurden die Teilnehmenden selbst aktiv. Sie lernten, der KI klare Anweisungen zu geben und ihre Antworten Schritt für Schritt zu verbessern.

Grenzen kennen

Ebenso viel Gewicht erhielten die Grenzen der Technologie. Wie schützt ein Verein vertrauliche Daten? Und warum muss jemand jedes Ergebnis kritisch prüfen? Wer KI nutzt, bleibt für das Resultat verantwortlich. Viele Teilnehmende bedankten sich danach persönlich für die anschaulichen Beispiele und Anregungen. Für die Organisierenden war das der schönste Abschluss.

Zur Vereinsstudie
Workshop für Vereine Michael Nenning und Julia Tenschert referieren