Vision Liechtenstein 2020 Alles fliesst. Planen und Bauen mit dem Wasser
Vision Liechtenstein 2020 Alles fliesst. Planen und Bauen mit dem Wasser
School/Professur:
Fragestellung
Viele Gemeinden entdecken ihre Gewässer wieder. Um das Ortsbild aufzuwerten und die Umweltqualität zu verbessern werden verrohrte Bäche freigelegt, kanalisierte Abschnitte naturnah umgestaltet und Regenwasser wieder versickert statt abgeleitet. Planen und Bauen mit dem Wasser ist also ein wichtiges Thema. In der Veranstaltung wollen wir der Frage nachgehen, welches Potenzial für die Raumentwicklung in den Gewässern steckt und welche guten Beispiele es in Liechtenstein, der Region und international gibt.
Ablauf
Begrüssung (10 Minuten)
> Prof. Hansjörg Hilti, Hochschule Liechtenstein
Referat 1: Liechtensteins vitale Gewässer (20 Minuten)
> Georg Willi, Renat AG
Nicht nur der Rhein, sondern auch viele kleinere Fliessgewässer Liechtensteins haben durch Entwässerungs-, Hochwasserschutz- und Ausbaumaßnahmen ihre Naturnähe verloren. Die Folgen sind ein Verlust an ökologischer Funktionsfähigkeit und gestalterischer Qualität. Das Referat gibt einen Überblick über Geschichte, Zustand und Entwicklungsbedarf der liechtensteinischen Gewässersysteme und stellt gelungene Beispiele der Revitalisierung vor.
Referat 2: Wassersensible Raumentwicklung international (20 Minuten)
> Professor Peter Droege, Hochschule Liechtenstein
Als wassersensiblen Städtebau (water sensitive urban design) bezeichnet man raum- und ortsplanerische Konzepte, die die naturnahe Gestaltung von Wasserkreisläufen zum Ziel haben. Wichtige Merkmale sind die Pflege und Entwicklung bestehender Gewässer, die Versickerung von Regenwasser sowie die Nutzung von Brauchwasser. Das Referat gibt einen Überblick über die internationale Diskussion und macht Vorschläge für Liechtenstein.
Referat 3: Leben am Wasser (20 Minuten)
> Gerhard Hauber, Atelier Dreiseitl, Überlingen
Ein ganzheitliches Verständnis der Wasserkreisläufe kann unseren Siedlungsbau wesentlich verändern werden. Das Landschaftsarchitekturbüro Dreiseitl aus Überlingen verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Umgang mit Wasserthemen. In diesem Referat geht es schwerpunktmäßig um die Vorstellung gelungener, realisierter Beispiele aus der Ortsplanung und die gesellschaftliche Relevanz dieser Konzepte.
Offene Diskussion mit dem Publikum (60 Minuten)
> Moderation: Prof. Peter Droege, Hochschule Liechtenstein
Fazit aus Sicht der Politik (10 Minuten)
> Regierungsrätin Dr. Renate Müssner
Verabschiedung (10 Minuten)
> Prof. Hansjörg Hilti, Hochschule Liechtenstein
Angefragte Experten
> Dr. Helmut Kindle, Amt für Umweltschutz
> Aurelia Ullrich, CIPRA
> Emanuel Banzer, Tiefbauamt, Abt. Rüfe und Gewässer
Viele Gemeinden entdecken ihre Gewässer wieder. Um das Ortsbild aufzuwerten und die Umweltqualität zu verbessern werden verrohrte Bäche freigelegt, kanalisierte Abschnitte naturnah umgestaltet und Regenwasser wieder versickert statt abgeleitet. Planen und Bauen mit dem Wasser ist also ein wichtiges Thema. In der Veranstaltung wollen wir der Frage nachgehen, welches Potenzial für die Raumentwicklung in den Gewässern steckt und welche guten Beispiele es in Liechtenstein, der Region und international gibt.
Ablauf
Begrüssung (10 Minuten)
> Prof. Hansjörg Hilti, Hochschule Liechtenstein
Referat 1: Liechtensteins vitale Gewässer (20 Minuten)
> Georg Willi, Renat AG
Nicht nur der Rhein, sondern auch viele kleinere Fliessgewässer Liechtensteins haben durch Entwässerungs-, Hochwasserschutz- und Ausbaumaßnahmen ihre Naturnähe verloren. Die Folgen sind ein Verlust an ökologischer Funktionsfähigkeit und gestalterischer Qualität. Das Referat gibt einen Überblick über Geschichte, Zustand und Entwicklungsbedarf der liechtensteinischen Gewässersysteme und stellt gelungene Beispiele der Revitalisierung vor.
Referat 2: Wassersensible Raumentwicklung international (20 Minuten)
> Professor Peter Droege, Hochschule Liechtenstein
Als wassersensiblen Städtebau (water sensitive urban design) bezeichnet man raum- und ortsplanerische Konzepte, die die naturnahe Gestaltung von Wasserkreisläufen zum Ziel haben. Wichtige Merkmale sind die Pflege und Entwicklung bestehender Gewässer, die Versickerung von Regenwasser sowie die Nutzung von Brauchwasser. Das Referat gibt einen Überblick über die internationale Diskussion und macht Vorschläge für Liechtenstein.
Referat 3: Leben am Wasser (20 Minuten)
> Gerhard Hauber, Atelier Dreiseitl, Überlingen
Ein ganzheitliches Verständnis der Wasserkreisläufe kann unseren Siedlungsbau wesentlich verändern werden. Das Landschaftsarchitekturbüro Dreiseitl aus Überlingen verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Umgang mit Wasserthemen. In diesem Referat geht es schwerpunktmäßig um die Vorstellung gelungener, realisierter Beispiele aus der Ortsplanung und die gesellschaftliche Relevanz dieser Konzepte.
Offene Diskussion mit dem Publikum (60 Minuten)
> Moderation: Prof. Peter Droege, Hochschule Liechtenstein
Fazit aus Sicht der Politik (10 Minuten)
> Regierungsrätin Dr. Renate Müssner
Verabschiedung (10 Minuten)
> Prof. Hansjörg Hilti, Hochschule Liechtenstein
Angefragte Experten
> Dr. Helmut Kindle, Amt für Umweltschutz
> Aurelia Ullrich, CIPRA
> Emanuel Banzer, Tiefbauamt, Abt. Rüfe und Gewässer