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Sigma Buchpräsentation

Sigma Buchpräsentation

Seit mehr als fünfzig Jahren werden am Institut für Architektur und Raumentwicklung (und dessen Vorläufern) Studierende ausgebildet. Im Zentrum dieser Ausbildung stehen immer wieder sogenannte Wissens-, Technologie- und Transferprojekte. Diese haben zum Ziel, das Wissen, das an der Universität vorhanden ist, direkt in die Region zu tragen.

Diesem Transfer ist der erste Band "1:1 vor Ort, verbindlich für Liechtenstein" der Sigma-Architekturreihe gewidmet. Damit lancieren die Architekten der Universität ein Buchprojekt, das jährlich die Verbindung von Architekturausbildung und Region in den Fokus nehmen will. Am Donnerstag, 10. September, wird in einer Vernissage an der Universität Liechtenstein das Buchprojekt Sigma vorgestellt. Roman Banzer und Hansjörg Quaderer halten als Herausgeber Rückblick über die Transferleistungen des Institutes für Architektur und Raumentwicklung. 65 Projekte wurden in den letzten zehn Jahren auf die Füsse gestellt mit Titeln wie: Älter werden in Mauren, Herrengasse Vaduz, Schaan - Postamt der Zukunft. 14 dieser Projekte nimmt das Buch näher unter die Lupe, zeigt Pläne, Modelle, Skizzen und Beschreibungen, weitere werden kurz aufgezeigt.

Hugo Dworzack, Leiter des Institutes, schreibt in seinem Vorwort. "Wir übernehmen soziale und kulturelle Verantwortung. In diesem Sinne sind wir keine künstlerische, sondern eine dienende Institution - als Ort der Ausbildung, Forschung und Beteiligung". Das Institut funktioniere wie ein grosses Orchester, in dem die diversen Solisten oder Spezialisten mit ihren Instrumenten oder Teams tätig sind: Architekten, Bautechniker, Bauphysiker, Raumplaner und Soziologen. Hansjörg Hilti schaut in einem langen Interview auf seine Arbeit als ehemaliger Leiter zurück und erklärt, "dass wir mögen müssen, was wir verändern wollen". Und Denise Ospelt vom Amt für Bau und Infrastruktur, ehemalige Dozentin am Institut, schreibt in ihrem Vorwort: "Das Institut vermittelt das nötige Rüstzeug für die kommende Generation von Architekten, die sich zukünftig mit der gebauten Umwelt und den Visionen für spezifische Orte und deren Weiterentwicklung auseinandersetzen. … Die regionalen Probleme werden nicht als Einschränkung, sondern als Chance begriffen und in Lösungsansätze für Architektur, Orte und Landschaften übertragen".
10 Sep
Zeit und Ort
10.09.2015, Do 17.00 Uhr
im Atelier der Universität Liechtenstein
Gebühren
Eintritt frei