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10 x 6 min Kurzpräsentationen: Visitenkarten der Workshopleiter

10 x 6 min Kurzpräsentationen: Visitenkarten der Workshopleiter

200 Studierende und zehn WorkshopleiterInnen bilden momentan das Zentrum der Hochschule Liechtenstein, wo jährlich während der ersten Januarwoche die Kompaktprojekte laufen. Diese sind als interdisziplinärer und kreativer Ausnahmezustand definiert. In der diesjährigen Durchführungen haben die Studierenden die Aufgabe, für das Heilpädagogische Zentrum Liechtenstein Produkte zu entwerfen und entsprechende Prototypen zu fertigen. Heute Dienstag besteht um 17.30 im Auditorium der Hochschule Liechtenstein die Möglichkeit, die WorkshopleiterInnen kennen zu lernen.

Aus allen Himmelsrichtungen sind für die diesjährigen Kompaktprojekte die KursleiterInnen nach Liechtenstein gekommen. Aus Tokio stammt Bryan Whitehead, der den Workshop "Indigo" leitet, in Kopenhagen lebt Hrafnkell Birgission mit Bat- and Birdhouses. Otto Heigold (Print is Power), Rolando Baron (HPZ-Marke), Isabel Bürgin (Tasche - Arbeit - Kleidung) und Thomas Wüthrich (Lie-Souvenir) stammen aus der Schweiz. Die Vorarlbergerin Gabriele Gmeiner betreibt in Venedig ihre eigene Schusterei. Aus Köln sind die Designer Halfmann und Mennickheim angereist und aus Finnland stammt der Töpfer Peter Winquist. Sie alle werden in rund siebenminütigen Vorträgen auf ihre Arbeit eingehen, zeigen wo ihre Berufsliebe sie hingeführt hat.

In der heurigen Austragung stellt sich die Hochschule Liechtenstein in den Dienst des HPZs. Es sollen elementare Gebrauchsdinge entworden oder erfunden werden, die in einer der Werkstätten des HPZs hergestellt werden können. Das am Ende der Woche prämierte Produkt soll dann im HPZ realisiert werden. Während einer Woche arbeiten rund 200 Studierenden aus den beiden Fachbereichen Architektur- und Wirtschaftswissenschaften an gemeinsamen Projekten. Die Kompakt-projekte an der Hochschule Liechtenstein sind als produktiver Ausnahmezustand gedacht, wo grenzüberschreitend gearbeitet wird. Grenzen sollen wegfallen. Neue Themen- und Akzentsetzungen, neue Studienkollegen, internationale WorkshopleiterInnen, neue Arbeitsweisen tragen dazu bei, dass die Studierenden lernen auch Herausforderungen ausserhalb ihres spezifischen Fachgebiets zu meistern. Dazu hat die Hochschule zehn internationale Designer eingeladen, die nicht zum Stamm der Lehrenden gehören.
04 Jan
Gebühren
freier Eintritt