Vortrag über Bhutan - Dr. Jamba Gyeltshen
Vortrag über Bhutan - Dr. Jamba Gyeltshen
School/Professur:
Dr. Jamba Gyeltshen, Agronom und Dozent an der Royal University of Bhutan, ist derzeit Gast an der Hochschule Liechtenstein im Rahmen eines Erasmus-Mundus - Austauschs.
Der Referent wird Bhutan in seinen verschiedenen Facetten vorstellen.
Unter Ökonomen erregte Bhutan vor einigen Jahren Aufmerksamkeit, als die Regierung beschloss, das vom aufgeklärten Monarchen befürwortete Maß für den Wohlstand des Landes anzuwenden: das Bruttosozialglück (gross national happiness).
Ein Steckbrief des Landes
Das Königreich Bhutan, Druk Yul (tib. =Drachen-land), im östlichen Himalaya gelegen, im Süden begrenzt vom indischen Tiefland Assam, im Norden von Tibet, im Westen von Sikkim/Darjeeling, im Osten von Arunachal Pradesh. Intakte Urwälder, immenser Holzreichtum, Sal, Teak, Bambus, Sandelholz, Rhododendron, Deodar-Kiefern und zahlreiche andere Nadelhölzer. Mit einer Fläche von 46'620 km2 leicht grösser als die Schweiz, relativ dünn besiedelt.
Das kleine Königreich Bhutan zählt circa 810.000 Einwohner (Juli 2006). Staatsreligion ist der Mahayana Buddhismus in einer lamaistisch-tantrischen Ausrichtung.
Der Transitionsprozess von einer absoluten Monarchie zu einer parlamentarischen Demokratie begann im 1952 mit der Krönung von Jigme Dorji Wangchuck zum dritten König, der als "Architekt des modernen Bhutan" gilt. Sein Sohn Jigme Singhye Wangchuk setzte nach 1974 den Demokratisierungskurs seines Vaters fort. 2001 folgte die Einrichtung einer verfassungsberatenden Versammlung, die im März 2005 den ersten Verfassungsentwurf vorlegte, der 2007 verabschiedet wurde. Als Zeichen der Zeitenwende dankte der heute 52-jährige Jigme Singhye Wangchuck im Dezember 2006 als König ab und ließ seinen inzwischen 27-jährigen Sohn, den in Oxford studierten Jigme Khesar Namgyel Wangchuck, zum Nachfolger krönen.
(Vortrag auf engl, mit dt. Simultanübersetzung)
Der Referent wird Bhutan in seinen verschiedenen Facetten vorstellen.
Unter Ökonomen erregte Bhutan vor einigen Jahren Aufmerksamkeit, als die Regierung beschloss, das vom aufgeklärten Monarchen befürwortete Maß für den Wohlstand des Landes anzuwenden: das Bruttosozialglück (gross national happiness).
Ein Steckbrief des Landes
Das Königreich Bhutan, Druk Yul (tib. =Drachen-land), im östlichen Himalaya gelegen, im Süden begrenzt vom indischen Tiefland Assam, im Norden von Tibet, im Westen von Sikkim/Darjeeling, im Osten von Arunachal Pradesh. Intakte Urwälder, immenser Holzreichtum, Sal, Teak, Bambus, Sandelholz, Rhododendron, Deodar-Kiefern und zahlreiche andere Nadelhölzer. Mit einer Fläche von 46'620 km2 leicht grösser als die Schweiz, relativ dünn besiedelt.
Das kleine Königreich Bhutan zählt circa 810.000 Einwohner (Juli 2006). Staatsreligion ist der Mahayana Buddhismus in einer lamaistisch-tantrischen Ausrichtung.
Der Transitionsprozess von einer absoluten Monarchie zu einer parlamentarischen Demokratie begann im 1952 mit der Krönung von Jigme Dorji Wangchuck zum dritten König, der als "Architekt des modernen Bhutan" gilt. Sein Sohn Jigme Singhye Wangchuk setzte nach 1974 den Demokratisierungskurs seines Vaters fort. 2001 folgte die Einrichtung einer verfassungsberatenden Versammlung, die im März 2005 den ersten Verfassungsentwurf vorlegte, der 2007 verabschiedet wurde. Als Zeichen der Zeitenwende dankte der heute 52-jährige Jigme Singhye Wangchuck im Dezember 2006 als König ab und ließ seinen inzwischen 27-jährigen Sohn, den in Oxford studierten Jigme Khesar Namgyel Wangchuck, zum Nachfolger krönen.
(Vortrag auf engl, mit dt. Simultanübersetzung)