Präsentation und Gespräch: ZUR SPRENGUNG VON PRUITT IGOE
Präsentation und Gespräch: ZUR SPRENGUNG VON PRUITT IGOE
School/Professur:
Planungsparadigmen, Lenkungsmodelle und Rezeption des US-amerikanischen Sozialwohnungsprojektes
mit Sabine Horlitz, Architektin, Berlin, und Christiane Meyer-Stoll, Konservatorin Kunstmuseum Liechtenstein
Die 1972 erfolgte Sprengung des US-amerikanischen Sozialwohnungsprojektes Pruitt-Igoe in St. Louis, Missouri, ist ein zentraler Bezugspunkt im architekturtheoretischen und pla-nungspolitischen Diskurs. Sie wurde – nicht zuletzt durch die Zuschreibungen des Architek-turtheoretikers Charles Jencks, der das Ende der Moderne auf den Zeitpunkt der Zerstö-rung der Gebäude datierte – zum Symbol des Scheiterns moderner Architektur und Stadt-planung sowie der damit verbundenen planerischen Leitbilder und gesellschaftspolitischen Lenkungsmodelle. Doch viele Aspekte sind kaum bekannt, so etwa dass sich selbst über 30 Jahre nach dem Abriss hunderte ehemaliger Bewohner jährlich treffen.
In mehreren Kunstwerken der Ausstellung spielt die Thematisierung des Endes der Moderne mit ihren sozialen Implikationen eine zentrale Rolle. Die Ikone des Scheiterns von Pruitt-Igoe bietet daher viele Anknüpfungspunkte zu den Kunstwerken.
Sabine Horlitz ist Architektin forscht seit längerem anhand historischer Dokumente sowie mittels Interviews mit am Projekt beteiligten Akteuren, Institutionen und ehemaligen Be-wohnern über die gesellschaftspolitischen, planerischen, kulturellen und ökonomischen Bedingungen Pruitt-Igoe's. An diesem Abend präsentiert Sabine Horlitz anhand visuellen Materials ihre Forschung und in einem offenen Gespräch nähern wir uns unter diesem Aspekt Fragestellungen der Werke.
Kooperation mit dem Kunstmuseum Liechtenstein
mit Sabine Horlitz, Architektin, Berlin, und Christiane Meyer-Stoll, Konservatorin Kunstmuseum Liechtenstein
Die 1972 erfolgte Sprengung des US-amerikanischen Sozialwohnungsprojektes Pruitt-Igoe in St. Louis, Missouri, ist ein zentraler Bezugspunkt im architekturtheoretischen und pla-nungspolitischen Diskurs. Sie wurde – nicht zuletzt durch die Zuschreibungen des Architek-turtheoretikers Charles Jencks, der das Ende der Moderne auf den Zeitpunkt der Zerstö-rung der Gebäude datierte – zum Symbol des Scheiterns moderner Architektur und Stadt-planung sowie der damit verbundenen planerischen Leitbilder und gesellschaftspolitischen Lenkungsmodelle. Doch viele Aspekte sind kaum bekannt, so etwa dass sich selbst über 30 Jahre nach dem Abriss hunderte ehemaliger Bewohner jährlich treffen.
In mehreren Kunstwerken der Ausstellung spielt die Thematisierung des Endes der Moderne mit ihren sozialen Implikationen eine zentrale Rolle. Die Ikone des Scheiterns von Pruitt-Igoe bietet daher viele Anknüpfungspunkte zu den Kunstwerken.
Sabine Horlitz ist Architektin forscht seit längerem anhand historischer Dokumente sowie mittels Interviews mit am Projekt beteiligten Akteuren, Institutionen und ehemaligen Be-wohnern über die gesellschaftspolitischen, planerischen, kulturellen und ökonomischen Bedingungen Pruitt-Igoe's. An diesem Abend präsentiert Sabine Horlitz anhand visuellen Materials ihre Forschung und in einem offenen Gespräch nähern wir uns unter diesem Aspekt Fragestellungen der Werke.
Kooperation mit dem Kunstmuseum Liechtenstein