James Joyce und die Zeit - Fritz Senn (öffentlicher Vortrag)
James Joyce und die Zeit - Fritz Senn (öffentlicher Vortrag)
Dozierende/Dozierender:
Dr. h.c.
Fritz
Senn
School/Professur:
Schriftsteller, aber überhaupt Künstler und Denker, haben sich im frühen20. Jahrhundert der Zeit zugewandt und sind mit ihr anders, bewusster, umgegangen. James Joyce, dessen Roman Ulysses 1922 durch zum Teil schockierende Neuerungen für Aufsehen sorgte, spiegelt innerhalb eines einzigen Tagesablaufs die ganze Welt wieder und schliesst die Vergangenheit ein. In einer allgemein gehaltenen Rundblick wird gezeigt, wie Joyce in seinem Roman die Zeit handhabt, wie sie je nachdem geballt oder gedehnt wird, oder wie Sprache Gleichzeitigkeit darzustellen versucht. Auch unser Verständnis hat mit der Zeit zu tun.
Ulysses ist ein anspruchsvoller, aber dann doch wieder erstaunlich zugänglicher Roman: vielseitig, weit ausholend, vor allem voller Abwechslung und Überraschungen, letztlich human und von anhaltender Komik. Übermässige Scheu davor ist nicht angebracht.
Fritz Senn
geboren 1928 in Basel, in Zürich aufgewachsen. Arbeitete als Korrektor und Lektor, macht Lehrveranstaltungen für die Universität und war hin und wieder als Gastprofessor in den Staaten. Seit 1985 leitet er die Zürcher James-Joyce-Stiftung. Publikationen gelten Joyce, Übersetzungsfragen oder der Ochlokinetik.
Ulysses ist ein anspruchsvoller, aber dann doch wieder erstaunlich zugänglicher Roman: vielseitig, weit ausholend, vor allem voller Abwechslung und Überraschungen, letztlich human und von anhaltender Komik. Übermässige Scheu davor ist nicht angebracht.
Fritz Senn
geboren 1928 in Basel, in Zürich aufgewachsen. Arbeitete als Korrektor und Lektor, macht Lehrveranstaltungen für die Universität und war hin und wieder als Gastprofessor in den Staaten. Seit 1985 leitet er die Zürcher James-Joyce-Stiftung. Publikationen gelten Joyce, Übersetzungsfragen oder der Ochlokinetik.