do more with less: Hrban - looks like rich
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School/Professur:
Boris Hrban, Fabrica, Bratislava, SK
Fabrica ist ein junges slowakisches Architekturbüro, dessen Projekte die prekären ökonomischen Bedingungen des Bauens in der postsozialistischen Übergangsperiode des Landes auf deutliche Weise widerspiegeln. In der Slowakei bauen Architekten für ca. 30 % der Baukosten/qm und für Honorare von ca. 20 % im Vergleich zu westeuropäischen Verhältnissen. "Als Architekt kann man diese Zwänge entweder ignorieren (und daran frustrieren) oder sie als kreative Herausforderung begreifen, um Wege zu finden, wie man günstiger bauen kann" sagt Boris Hrban von Fabrica. Sich auf den Nischenmarkt der Luxuseinfamilienhäuser für die Happy Few zu spezialisieren, ist für Fabrica keine Option. Sie interessieren sich vielmehr dafür, was mit dem öffentlichen Raum passiert, wenn die nationale Ökonomie einer post-liberalistischen Generalinventur unterzogen wird und Geld - wenn überhaupt - nur noch für privaten Raum zu mobilisieren ist. Statt grosser Masterpläne, die mangels Investoren oft in den Schubladen verschwinden, entwerfen sie Szenarien für eine Transformation des Realen, die mit fast nichts beginnen kann und in ihrem Verlauf den sich verändernden ökonomischen Bedingungen folgt.
Fabrica ist ein junges slowakisches Architekturbüro, dessen Projekte die prekären ökonomischen Bedingungen des Bauens in der postsozialistischen Übergangsperiode des Landes auf deutliche Weise widerspiegeln. In der Slowakei bauen Architekten für ca. 30 % der Baukosten/qm und für Honorare von ca. 20 % im Vergleich zu westeuropäischen Verhältnissen. "Als Architekt kann man diese Zwänge entweder ignorieren (und daran frustrieren) oder sie als kreative Herausforderung begreifen, um Wege zu finden, wie man günstiger bauen kann" sagt Boris Hrban von Fabrica. Sich auf den Nischenmarkt der Luxuseinfamilienhäuser für die Happy Few zu spezialisieren, ist für Fabrica keine Option. Sie interessieren sich vielmehr dafür, was mit dem öffentlichen Raum passiert, wenn die nationale Ökonomie einer post-liberalistischen Generalinventur unterzogen wird und Geld - wenn überhaupt - nur noch für privaten Raum zu mobilisieren ist. Statt grosser Masterpläne, die mangels Investoren oft in den Schubladen verschwinden, entwerfen sie Szenarien für eine Transformation des Realen, die mit fast nichts beginnen kann und in ihrem Verlauf den sich verändernden ökonomischen Bedingungen folgt.