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Nachhaltige Raumentwicklung und Wertschaffung im Raum Bodensee-Alpenrheintal - Vorbereitung einer internationalen Bauausstellung (IBA-BA) und grösserer Forschungsunterfangen (FP8/Horizon 2020)

Hauptzweck des Projektes ist die Unterstützung organisatorischer Innovationen zur Umsetzung regionaler Nachhaltigkeitsziele auf Basis ökologischer Fussabdruckcharakteristika und eines hiermit verbundenen Verständnisses regionaler Wertschaffungskapazitäten. Um diesen Zwecken zu dienen, verfolgt das Vorhaben die folgenden drei Ziele in den Bereichen der quantitativen Unterlagen und Kartierungen, der Planungsvariablen und der Wirtschaftlichkeit:

1. Erforschung und Darstellung der ökologischen Fussabdruck-Charakteristiken in der Region. Durch die Erweiterung unseres GIS-basierten, im Projekt BAER entwickelten STEM Modells auf Aspekte des ökologischen Fussabdrucks wird ein grossräumliches, sowie in relevanten Teilräumen gemeindescharfes Verständnis der ökologischen Verbrauchsmuster erreicht - von elementarer Bedeutung als Basis für weitere Arbeiten und Entscheidungen.

2. Verständnis der Möglichkeiten architektonischer und urbaner Form, Verringerung des ökologischen Fussabdrucks durch Verbesserungen in der Wahlmöglichkeit von Lebensstilen zu erreichen. Verschiedene Siedlungs- und Gebäudeformen bestimmen Nutzerverhalten sowie Verbrauchswerte. Diese werden ermittelt und im Rahmen eines regionalen Planungswettbewerbs auf deren gesellschaftliche Akzeptanz getestet.

3. Regionale Wertschöpfung auf der Basis eines verringerten ökologischen Fussabdruckes
Eine zentrale Frage in regionalen Nachhaltigkeitsstrategien betrifft die Wirtschaftlichkeit der Massnahmen, und insbesondere der Wertschöpfung, die durch Nachhaltigkeitsmassnahmen erzielt werden können. Bestehende regionale und kommunale Wertschöpfungsanalysen und -methoden erneuerbarer Energieinvestitionen in Deutschland werden hier zum Ausgangspunkt genommen. Auch betrachtet werden im Sinne der regionalen Wertschaffung wirtschaftliche und gesellschaftliche Gewinne und inbesondere wichtige ökologische Vorteile, die wirtschaftlich zu internalisieren sind.

Bezug zu Liechtenstein

Hauptzweck des Projektes ist die Unterstützung organisatorischer Innovationen zur Umsetzung regionaler Nachhaltigkeitsziele auf Basis ökologischer Fussabdruckcharakteristika und eines hiermit verbundenen Verständnisses regionaler Wertschaffungskapazitäten. Als Basis wird ein STEM Modell ein grossräumliches, teilweise für Liechtensteiner Gemeinden scharfes Verständnis der ökologischen Verbrauchsmuster erreicht. Planungswettbewerbe bezüglich verschiedener architektonischer und urbaner Formen werden auf deren Akzeptanz in Liechtenstein geprüft. Zuletzt wird im Sinne der Wertschöpfung für das Fürstentum und der Region wirtschaftliche und gesellschaftliche Gewinne und insbesondere wichtige ökologische Vorteile, die wirtschaftlich zu internalisieren sind betrachtet.

Schlüsselwörter

Ökologischer Fussabdruck regenerative Region Wertschöpfung und Wertschaffung Internationale Bauausstellung Lebenstil-bewusste Raumplanung

Projektbeteiligte

Mitarbeiter:in
Prof. em. DI MAAS Peter Droege
- Projektleiter
Projektleiter
Mitarbeiter:in
Dr. sc. Ariane Ruff
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
Mitarbeiter:in
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Projektmitarbeiter
Emeritierter Professor - Liechtenstein Business School
Projektmitarbeiter
Mitarbeiter:in
Prof. Dr. Carsten-Henning Schlag
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Mitarbeiter:in
Dipl.-Ing. Simon C. Winker MRICS
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
Mitarbeiter:in
Dr.-Ing. Anis Radzi BArch MUrbDes
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
Mitarbeiter:in
Dr. Clarissa Rhomberg
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin