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Digital Nudging — The Power of Defaults

Inhalt

Viele Entscheidungen werden zunehmend in Online-Kontexten getroffen. Daher ist es wichtig, die Auswirkungen von Websites sowie deren Kontext auf unser Entscheidungsverhalten zu verstehen. Auch nur kleine Modifikationen in Websites können eine Entscheidung nachhaltig beeinflussen. Eine dieser auf verhaltenswissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Modifikation (auch "Nudges" genannt) ist das bewusste setzen von Default-Werten. Websites verwenden zunehmend Defaults, die häufig die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Nutzer bestimmte (präferierte) Optionen wählen, wie z. B. das Abonnieren von Mailinglisten.

Aufgrund von Heuristiken und Biases, z.B. Status Quo Bias, neigen wir dazu, diese Defaults zu akzeptieren, anstatt sie aktiv abzulehnen. Die Faktoren, die zur Akzeptanz oder Ablehnung von Defaults in Online-Umgebungen führen, sind allerdings noch nicht vollständig verstanden; insbesondere ist der Einfluss von mentaler Anstrengung und kognitiver Erschöpfung unklar. Ziel des Projektes ist es, ein tieferes Verständnis bzgl. der (kognitiven) Faktoren zu gewinnen, die die Akzeptanz oder Ablehnung von Defaults beeinflussen.

Projektbeteiligte

Mitarbeiter:in
Dr. rer. oec. Lena Franziska Kaiser
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin
Mitarbeiter:in
Prof. Dr. Markus Weinmann
- Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiter
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Mitarbeiter:in
Prof. Dr. Jan vom Brocke
- Projektleiter
Gastprofessor - Information Systems und Process Science
Projektleiter
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Mitarbeiter:in
Christina Mathis B.A.
- Projektmitarbeiterin
Projektmitarbeiterin

Publikationen