Hilti und Universität Liechtenstein verstärken Zusammenarbeit
Hilti und Universität Liechtenstein verstärken Zusammenarbeit
Im Rahmen des neuen «Hilti Innovation Hub» finanziert die Hilti Foundation für vier Jahre drei Professuren an der Universität Liechtenstein in den Bereichen Innovation, Technologie, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Ein zusätzlich von der Hilti Gruppe finanziertes Kompetenzzentrum für nachhaltigeres Bauen verbessert den Wissenstransfer in die Praxis.
Die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen Hilti und der Universität Liechtenstein hat Forschung und Praxis besser vernetzt. Um die akademische Basis an der Universität zu festigen, finanziert die Hilti Foundation über den «Hilti Innovation Hub» drei Professuren zu den Themen «Technologie und Innovation», «Künstliche Intelligenz und Datenwissenschaft» sowie «Informationssysteme und digitale Innovation». Damit sollen bestehende Kooperationsbereiche gesichert, neue aufgebaut und Qualität, Geschwindigkeit und Praxisrelevanz des Wissenstransfers erhöht werden.
«Mit der Weiterentwicklung des Engagements seitens der Hilti Foundation und des Unternehmens wollen wir Forschung und Wissenstransfer in und aus Liechtenstein stärken. Durch eine höhere Kontinuität aufseiten Wissenschaft und Forschung können bessere Ergebnisse erzielt werden, die sich praxisnah nutzen lassen», erklärt Michèle Frey-Hilti, Verwaltungsratsmitglied der Hilti Gruppe.
«Für uns sind Forschung und Lehre zentral. Mit der Unterstützung der Hilti Foundation und der Hilti Gruppe können wir auf beiden Seiten noch mehr bewirken», sagt Christian Frommelt, Rektor der Universität Liechtenstein. «Je stärker die Studierenden in reale Fragestellungen eingebunden sind, desto grösser wird der Beitrag zur Fachkräfteentwicklung und damit zur Innovationsfähigkeit der Region.»
Kompetenzzentrum vereint Forschung und Industrie
Im Rahmen der Kooperation werden von der Hilti Gruppe unter anderem gemeinsame Projekte, Doktorarbeiten und Praktika im Unternehmen gefördert. Von besonderer Bedeutung ist das «Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit und digitale Innovation im Bauwesen», das seit Anfang 2026 besteht und von der Hilti Gruppe während zunächst drei Jahren finanziert wird.
Im Zentrum konzentrieren sich die Aktivitäten auf Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit von Bauprojekten über deren gesamten Lebenszyklus. Schwerpunkte sind klimafreundlicheres, effizienteres und digitales Bauen, von der Planung über die Realisierung bis hin zum Betrieb von Gebäuden. Dafür werden die Forschung und das internationale Netzwerk der Universität mit dem Praxiswissen und den Marktkenntnissen von Hilti zusammengebracht.
Um die Ergebnisse möglichst schnell in die Bauindustrie übertragen zu können, ist das Kompetenzzentrum als offene Plattform gestaltet, bei der Studierende, Forschende, Unternehmen und internationale Partner zusammenkommen, ihr Wissen austauschen und voneinander lernen.