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Antonia Wurzer promoviert zur regulatorischen Resilienz von Unternehmen

Antonia Wurzer promoviert zur regulatorischen Resilienz von Unternehmen

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Die Universität Liechtenstein gratuliert Antonia Wurzer zur erfolgreichen Disputation ihrer Dissertation «Regulation in Information Systems Research: On the Interplay of Technology and Regulation».

Wurzer untersuchte, wie Organisationen in der digitalen Transformation mit immer komplexeren regulatorischen Anforderungen umgehen. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Jan vom Brocke und Prof. Dr. Ralf Plattfaut von der Universität Duisburg-Essen. Ihr zentrales Ergebnis ist das Konzept der «regulatorischen Resilienz»: die Fähigkeit einer Organisation, regulatorische Widerstände konstruktiv zu bewältigen und digitale Initiativen zugleich voranzutreiben.

Über mehrere Jahre forschte sie neben ihrer Vollzeittätigkeit bei einer global tätigen Privatbank. Sie kombinierte qualitative Interviews, Prozessanalysen (Process Mining) und Grounded Theory, um das Zusammenspiel von Technik und Regulierung zu untersuchen. Ihre Arbeit zeigt, wie sich strenge Governance-Strukturen über soziotechnische Mechanismen in Einklang bringen lassen.

Ihre Ergebnisse stellte Wurzer bereits auf führenden internationalen Konferenzen wie der ICIS und der HICSS vor. Teile der Arbeit befinden sich derzeit in Revision bei renommierten Fachzeitschriften wie dem «Information Systems Journal». Für Führungskräfte in regulierten Branchen liefert ihre Forschung praktische Werkzeuge, um sich überlagernde Transformationsprozesse gezielt zu steuern.

Wir gratulieren Antonia Wurzer herzlich zu diesem Erfolg und wünschen ihr für ihre berufliche und persönliche Zukunft alles Gute.

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