«Wir sind beeindruckt, in welchem Umfang sich die Liechtensteiner Bevölkerung für ihre Mitmenschen einsetzen», sagt Prof. Dr. Marc Gottschald, Direktor des Centers für Philanthropie, «mit den Podcasts werfen wir ein erstes Schlaglicht auf diesen Bereich der Zivilgesellschaft.»
Realisiert wurde die Podcast-Reihe «Philanthropy Talks» von Michael Nenning vom Center für Philanthropie: «Mit den Interviews geben wir Helferinnen und Helfern eine Stimme.» Im Dialog reflektierten die Gesprächspartner über ihre Motivation für die Freiwilligenarbeit und darüber, wie ihr Engagement der Gesellschaft nützt. Dabei wird deutlich: Freiwilliges Engagement ist sehr positiv besetzt und wird von den Engagierten als bereichernd und lohnend wahrgenommen. Im Gespräch zeichnen sie ein differenziertes Bild ihrer Tätigkeit: Auch für freiwilliges Engagement gibt es so manche bürokratische Hürde und die Gäste scheuen sich nicht vor kritischen Worten über aktuelle Fördermassnahmen.
Die erste Staffel der neuen Podcasts startet mit acht bunt gemischten Episoden. Über ihre freiwillige Arbeit erzählen Liechtensteiner:innen aus verschiedensten Berufsgruppen, unter ihnen ein Rettungssanitäter, ein Geldspielaufsichtsexperte, die Landtagsabgeordnete Franziska Hoop und der Autor Mathias Ospelt. Sie alle eint eines: ihr freiwilliges Engagement. Wie viele andere Liechtensteiner:innen auch. Ihnen darf Gehör geschenkt werden.
Bis in den Advent erscheint wöchentlich eine neue Folge der Podcasts. Sie stehen auf www.uni.li/cph/podcast und auf allen gängigen Streaming-Plattformen wie Spotify zur Verfügung.